Donnerstag, 27. September 2007

Snehalaya


Die letzten Tage waren so ereignisreich, dass ich ueberhaupt nicht weiß wo ich anfangen soll zu berichten...........Ich versuch es so kurz wie moeglich zu machen.:-)
Huih, der Bericht wird bestimmt ziemlich durcheinander, aber ich habe soviele Gedanken im Kopf die schwer zu ordnen sind:-) !
Also zuerst einmal zu unserem Projekt: Wir leben hier in einem Kinderheim mit Straßenjungen zusammen, haben zu dritt (mit Anne und Franzi, den beiden anderen Volontaeren) ein kleines Zimmerchen genau im Snehalaya (dies ist der Name des Heims). Das Heim hat drei Stockwerke mit Bueroraeumen, Kueche, Waschraeumen, Medizinzimmer, riesige Aufenthaltsraeume in denen gespielt,gegessen, gelernt und geschlafen wird und noch einige zusaetzliche Raeume fuer die aelteren Jungs. Es gibt einige Angestellte, welche zum Teil auch hier leben. Father Roger ist ein DonBosco-Pater, welcher das Heim leitet und auch unsere Ansprechperson ist. Dieser kleine Mann ist so witzig, sympatisch und tut alles dafuer damit es uns hier gut geht.
Andere Angestellte sind John, Monty, Francis, Jenna, Chanti, Ashuk.... Die letzten Tage hatten wir damit zu tun uns hier einzuleben, an das Klima zu gewoehnen und uns Aufgaben zu suchen. An sich sind wir hier naemlich relativ frei, bekommen keine großen Vorschriften. So mussten wir ersteinmal schauen wie der Tagesablauf der Jungen hier ist und wann wir am besten, außer beim Spielen zum Einsatz kommen koennen. Das ist naemlich gar nicht so einfach, weil wir voller Ideen und Tatendrang sind, aber nun halt erst manchmal ein bisschen schwierig gemacht, da wir so viel mit den Kindern machen wollten, wir aber einfach absolut keine Gelegenheit dazu hatten. Nun muessen wir die Dinge langsamer angehen lassen, nichts ueberstuerzen........Haben ja auch noch genug Zeit fuer alles! Auf jeden Fall helfen wir hier nun bei der Essensausgabe, beim Kinder- und Waesche waschen :-), geben Englisch- und Computerstunden. Hinzu kommen viele kleine Sachen die zu erledieinmal schauen muessen wann das alles realisierbar ist. Das hat die ersten Tagegen sind, so dass wir jeden morgen zeitig aufstehen und abends totmuede ins Bett fallen!
Zu dem Heim gibt es auch eine Menge zu erzaehlen, aber das mach ich wohl mal wenn ich nicht viel anderes zu erzaehlen habe....









Father Roger
























Essen im Heim

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