Donnerstag, 21. August 2008

Die Letzten Wochen im Snehalaya/ Baroda/ Indien

Ein kleiner Rueckblick...

Ende Mai fuhren wir mit allen Kindern in eine Don Bosco Schule in einem Dorf. Wir genossen die Landschaft und die Ruhe, verbrachten einfach intensiv die Zeit miteinander, Entspannung fuer 2 Tage, bevor die Schule wieder startete. Mit Hilfe von Spendengeldern wurde circa 20 Kindern der Besuch einer Privatschule ermoeglicht!

Wir haben eine tolle Krankeschwester gefunden, die sich nun fast taeglich freiwillig und mit viel Liebe und Humor um die kleineren und groesseren Leiden der Jungs kuemmert. Auch eine Psychologin wurde gefunden, sie wird eingearbeitet, danach wird geschaut wie sinnvoll eine Anstellung ist.

Abduls und Shines muslimische Hochzeit stand an, von der Verlobung hatte ich bereits berichtet.

Am Tag zuvor wurde Abdul von allen mit einer gelben Paste eingeschmiert, Ein Stueck des Korans wurde vorgelesen, dann gab es eine Prozession mit Schwert und Kokusnuessen zu dem Zimmer, welches Abdul bis zu seiner Hochzeitszeremonie nicht mehr verlassen durfte.

Die Hochzeit an sich war weniger spektakulaer. Viele Leute in einer Bahnhofshalle, die Zeremonie war schnell vollzogen, der Hochzeitszug mit dem als Tannenbaum ;-) geschmueckten Abdul in der Mitte tanzte durch die Strassen. Tausende Rituale, deren Erlaeuterung mal wieder den Rahmen sprengen wuerden... Braeutigamsschuhklau inbegriffen ;-)

Im Juni setzte der langersehnte Monsun ein. Begruesst wurde er mit Rutschpartien und Schlammschlachten ;-)

Wir besuchten noch einige Projekte in der Stadt, z.B. das „Mother Theresa- Krankenhaus“, die Schule der Jungs und das Kinderheim der Regierung. Dort war es wirklich schlimm, die Kinder werden an den Bahnhoefen eingefangen und dann eingesperrt. Am schrecklichsten war es fuer uns, Kinder dort zu sehen, die wir kannten- keine Chance sie zu befreien.

Ausserdem besuchten wir noch Aussenstationen des Snehalaya-Projekts.Wie z.B. das Roshni-projekt: Lehrerinnen gehen in die Slums und unterrichten dort und Drop-In- Centres, welche Kinder, die an den Bahnhoefen leben, betreuen, Unterschlupf gewaehren und bei Erfolg nach einmonatiger Probezeit ins Snehalaya gebracht werden.

Die Europameisterschaft ging auch an Indien nicht spurlos vorbei. Die Inder waren ploetzlich total Fussball-begeistert, schauten sich die Spiele mitten in der Nacht an, ueberall gab es u.a. Deutschlandtrikots zu kaufen!

Als letzten Tagesausflug folgten wir der Einladung Fr. Stannys, ihn in seinem neuen Dorfprojekt zu besuchen. Er leitet dort eine technisch ausgerichtete Schule. Er zeigte uns weitere Projekte der Salesianer, welche u.a. Hilfe in der Landwirtschaft stellen, Selbsthilfegruppen leiten und sich um bessere Bewaesserungsmoeglichkeiten kuemmern. Wir besuchten einen der groessten Staudaemme der Welt und trafen in einem Mini-Dorf auf eine spanische Nonne, welche sich seit ueber 20 Jahren um die dortige Maedchenschule kuemmert. Mitten in der Praerie, abgeschieden von jeglicher Zivilisation....

Tage des Abschieds...

Und dann war die Zeit nicht mehr aufzuhalten. Der Abschied rueckte immer naeher. Wir versuchten uns abzulenken, noch so viel wie moeglich Zeit mit den Kindern zu verbringen, zu unternehmen, zu organisieren.

Wir besuchten noch einmal liebgewonnene Freunde, es gab noch Parties mit Angestellte, das letzte Mal ins Lieblingkaffee, zum Bazaar und zum Schneider.

Wir machten uns Gedanken, was koennen wir unseren Kindern zum Abschied schenken, wie koennen wir ein wenig unsere Verbundenheit und Dankbarkeit ausdruecken? Also fingen wir an, jedem unserer 100 Kinder einen persoenlichen Brief zu schreiben, wir knuepften Freundschaftsbaender und starteten ein Photoshooting. Jedes Kind sollte zum Abschied ein Photo von sich selbst und von uns bekommen...

An Schlaf war also kaum noch zu denken ;-)

Zufaellig war auch gerade ein Zirkus in der Stadt, mit 60 Euro konnten wir alle Kinder dorthin einladen. Sie waren begeistert von den Tieren usw., am meisten gefielen ihnen aber natuerlich die knappen Zirkuskostueme der Maedchen ;-)

Wir planten auch ein grosses Abschiedsfest fuer alle Freunde, Angestellten, Kinder und Unterstuetzer. Es war so toll. Zuvor brachte uns Monty noch einen indischen Tanz bei, welchen wir dann auffuehrten, die Jungs kamen aus dem Groehlen nicht mehr raus ;-) Dann gab es Spiele und eine Dia-show, Eis und chinesisches Essen mit einer abschliessenden tollen Party. Es regnete die ganze Zeit, dennoch war es ein unbeschreiblich tolles Fest. Mit einer Wahnsinnsstimmung. Ich kann es bis heute kaum fassen. Genau wie das Gefuehl aller darauffolgenden Tage. Ich erlebte viele Dinge fast wie in Trance, oder einer Art Schockzustand. Kann so viele Dinge selbst einen Monat danach noch nicht begreifen.

Die Stimmung war teilweise sehr bedrueckt, dennoch war es auch spuerbar, dass jeder versuchte uns den Abschied so schoen und leicht wie moeglich zu machen. Selbst die Kinder nahmen alle Staerke zusammen und gegenseitig konnten wir uns troesten.

Auch Fr. Roger, der Mann dem wir so viel zu verdanken haben, der uns das ganze Jahr ueber ein toller „Chef“, Freund war und wir das Gefuehl hatten, als haette er uns als seine Toechter aufgenommen, wuselte die ganze Zeit herum und organisierte viele Dinge. Er bereitete die Jungs auf den Abschied vor und gab ihnen Unterstuetzung.

Er schaffte es alle Dinge, die uns waehrend der ganzen Zeit belasteten, zu klaeren, er suchte Jungs, welche abgehauen waren und uns viel bedeuteten, wieder auf und wollte einfach nur, dass wir mit einem guten Gefuehl das Snehalaya verlassen koennen.

Wir packten unsere Sachen, Freunde kamen um „Tschuess“ zu sagen, es gab viele Traenen, niemand konnte die Situation fassen und dennoch waren die letzten Tage sehr intensiv.

Die Kinder reagierten sehr unterschiedlich: Einige drohten einfach die Luft aus dem Jeep zu lassen, oder den Flugzeugstart zu manipulieren. Andere zogen sich vollkommen zurueck.

In den letzten zwei Tagen sahen wir die Kinder alle sehr beschaeftigt. Sie probten fuer unser Abschiedsprogramm. Oft mussten wir so lachen, da sie unsere Sachen trugen, welche wir nicht mit nach Deutschland zurueck nehmen wollten ;-)

Dann kam auch schon der letzte Tag.

Das Programm war so toll, wir weinten eigentlich die ganze Zeit, teils vor Traurigkeit, doch auch vor Dankbarkeit, Froehlichkeit und einfachem Lachen ;-) Was die Kinder, zusammen mit den Angestellten und Fathers auf die Beine stellten war einfach unglaublich. Fr. Roger gab seine Magicshow zum Besten, die Kinder gaben uns ihre gebastelten Geschenke und Briefe. Dann fiel die Anspannung der letzten Tage von allen ab und es gab so viele Traenen... nicht nur von Kindern.

Zurueck im Bollywoodstatistenlager...

Am naechsten Morgen verliessen wir das Snehalaya, unser Zuhause, in dem wir die letzten 10,5 Monate lebten. Die Kinder hatten schulfrei, der Abschied war hart.

Wir wurden zum Bahnhof gebracht, Abschied von Freunden, Fr. Roger und einigen unserer grossen Jungs. Nach einer Nacht in Bombay im Provincialhouse wurden wir von unserem Coordinator Fr. Savio zum Flughafen gebracht. Ein letzter Blick zurueck und ploezlich sassen wir im Flieger. Zwischenstopp in Dubai, dann Ankunft in Duesseldorf. Abschied von Anne und Franzi, zusammen verbrachten wir fast jeden Tag der letzten 11 Monate, lebten zusammen in einem 12 m² Zimmer, gingen durch Hoehen und Tiefen und waren ein starkes Team.

Plötzlich wieder weiße Menschen (die in Indien gerne als Statisten in Bollywoodfilmen genutzt werden ;-) ), Ankunft in Wittichenau, der Familie und Freunden.

Selbst nach einem Monat kann ich so viele Dinge noch nicht begreifen, erzaehlen und erklaeren.

Das normale Leben geht weiter, man ist schnell wieder drin im Leben der Familie und im Freundeskreis, schoen nach einer ziemlich langen Zeit.

Dennoch sind meine Gedanken teilweise noch mehr in Indien als hier, das Vermissen des Landes, der Leute, Anne und Franzi und besonders der Kinder und meiner Arbeit dort ist sehr gross.

Wenn man zurueck schaut ist es fast unreal, wie ein Traum. Und alles geht weiter...Im Oktober starte ich mein Studium fuer Erziehungswissenschaften, davor noch ein Rueckkehrerseminar. 20 Jugendliche aus ganz Deutschland, die fuer ein Jahr in der ganzen Welt verstreut waren, treffen wieder aufeinander. Organisiert von der Organisation, die mich das ganze Jahr ueber begleitete und mir diese Zeit ermoeglicht hat: „Don Bosco Jugend-Dritte-Welt“.

Mit dem Snehalaya bin ich natuerlich weiterhin im Kontakt. Im September reisen zwei neue Volontaere an.

Gerade habe ich gehoert, dass die Foerdermittel fuer das Heim gekuerzt wurden. Spenden koennen also gut gebraucht werden.

Nachdem ich eine Woche zurueck in Deutschland war, hoerte ich in den Nachrichten von Bombenanschlaegen in Ahmedabad. 45 Tote in einer Stadt, unweit von Baroda, welche wir einige Male besuchten. Angeblich Racheanschlaege, wegen der Attentate, die 2003 ueber 1000 Tote und Verletzte in Baroda forderten. Unruhen zwischen Hindus und Moslems, vermischt mit politschen Hintergruenden.

Namaste!

Anna

(Bilder gibt es diesmal keine, da es viele Anfragen fuer einen kleinen Vortrag gibt, werden diese dann dort gezeigt. Zeit und Ort wird noch bekannt gegeben.)

Dienstag, 27. Mai 2008

Neue Bilder











Ohoh, es wird mal wieder lang,

dafuer wird es ja nicht mehr so viele Berichte geben ;-)�..hmmh, hmmh�..Wo habe ich das letzte Mal aufgehoert? Ostern glaube ich....Also�

Was zuletzt passiert ist ;-)
Raju, Umesh und Aktarali sind nach fast 3 Monaten endlich zurueckgekommen. Die Jungs die Anfang Januar abgehauen sind........Was sie alles durchgemacht haben, wo sie
ueberall waren, die Geschichten wuerden den Rahmen sprengen.....Wir sind einfach nur froh, dass sie wieder hier sind....
Fuer unsere grossen Jungs haben sich nun
auch wieder ganz neue Moeglichkeiten
ergeben....Eine grosse Firma moechte sie ausbilden, foerdert technische Ausbildung und Englischkurse....Wenn unsere Jungs es durchhalten bekommen sie also eine gute Chance auf dem Arbeitsmarkt....
Ein sehr lustiger Tag war auch hier in Indien der 1.April....Wir waren selbst ueberrascht dass auch hier Aprilscherze bekannt sind, umso lustiger und verwirrender
war es dann. Unsere Fathers machten sich einen Spass daraus uns einen Streich zu spielen, wir schafften es aber den Spiess umzudrehen ;-) Dann raechten wir uns an unseren Jungs, schlichen uns nachts in die Schlafsaele und malten sie einfach an....

Den naechsten Tag wurden wir
dafuer einige Male ueberfallen ;-)
Die letzten 3 Wochen im April verbrachten wir dann damit die Saele und
die Outsidewall zu streichen........So viel Arbeit.......Aber es ist ganz nett
geworden....
Ansonsten gibt es einige Erfolge in den
nicht ganz so einfachen Englishclasses, denn gerade in den Ferien hat natuerlich niemand Lust zu lernen, dennoch haben schon viele Kinder das ABC, Farben, Tiere, Tage gelernt und auch einige "Standartsaetze" von uns mit aufgeschnappt.... Nachmittags habe ich nun eine Hobbyclass in der gebastelt, gemalt usw. wird.....
Ausserdem organisierten wir einige Ausfluege fuer alle Kinder in die Umgebung in den Zoo, in einen Park mit Pool.... Wir lernten einige Auslaender, u.a. Eine Deutsche, Canadierin, Schwedin kennen, welche in Baroda leben und sich sehr fuer das Snehalaya interessieren. Sie organisierten einen "Charityball". Mit dem Erloes konnte ein Ausflug in den Waterpark, in die Gandhistadt Ahmedabad finanziert werden. Ausserdem uebernimmt eine grosse Firma die Kosten fuer einen Arzt welcher nun regelmaessige Untersuchungen durchfuehrt.
Abends organisierten wir einige "Nightspecials"....... einfache Fussball, Volleyballturniere, Spiderfootball mit Flutlicht.......oder spezielle Aktionen mit Schminken, Verkleiden usw....Ein Hoehepunkt war wohl auch die "Mime and Beat- Competition"......Eine Art Playbackshow..........Jedes Team musste eine Band stellen, welche dann zu einem ausgewaehlten Song eine Buehnenshow mit Luftgitarre usw. Darstellte....Natuerlich mit den richtigen Kostuemen usw. Auch wir stellten eine Band, Anne als Hippie, Franzi als Schmusesaenger und ich als Punk ;-)
VILLAGEMARRIAGE
Ein absoluter Kulturhoehepunkt war fuer uns die Einladung auf eine echte Dorfhochzeit. Es war einfach so faszinierend, Indien pur. Als waere man in eine "Welt-der-Wunder- Reportage" gebeamt worden.......So viele Eindruecke, kaum alles aufnehmbar. Wir wohnten ein Wochenende bei einer Familie in einer Huette. Wir halfen ueber offenem Feuer Essen zuzubereiten, wir holten Wasser vom Brunnen. Die atemberaubende Landschaft, die Tiere, die Kinder...Niemand konnte viel Englisch und trotzem verstanden wir uns so gut und die Gastfreundschaft war ueberwaeltigend. Wir wuschen uns hinter einer Strohmatte mit Eimern (die Kinder hatten ihren Spass uns dabei zuzuschauen  ;-)  )


Wir tanzten im Hochzeitszug mit, der zu einem Baum fuehrte welcher spaeter verehrt wurde, die Braut fuhr auf einem Ochsenkarren hinterher. Vor dem Baum zelebrierten die Maenner ein Ritual, die Braut tanzte auf den Schultern des Vaters und der Brueder. Die Hitze war unertraeglich, der Braeutigam bekam seine Feier in seinem Dorf. Dann der wunderschoene Sonnenuntergang. Danach war es ohne Elektrizitaet auch wirklich dunkel. ;-) Das ganze Dorf versammelte sich zum Essen, die gesamte Hochzeit ging vier Tage mit hunderten Ritualen.....Die Braut sass verschleiert vor einem kleinen Tisch, die Leute brachten ihr und den Eltern Geschenke. Ringsherum sassen circa 100Frauen welche traurige Lieder sungen...Das ganze war eher eine Trauerzeremonie, die Braut weinte den ganzen Tag lauthals....Nach der Hochzeit geht sie quasi in das Eigentum der Familie des Ehemannes, welchen sie erst ein Mal vor der Hochzeit sah, ueber. In das Haus ihrer Eltern wird sie wohl selten zurueck kehren. Ihr Zukunftsplan ist vorgegeben: Kinder, Mann und Haushalt pflegen. Sie ist 17, genau wie ihr Braeutigam. Wieder dieses Unbegreifliche, doch Traditionelle. Ich waer am liebsten zu ihr gegangen, haette gesagt: " wein doch nicht, zieh in eine andere Stadt, mach eine Ausbildung und such dir einen Mann den du liebst". Welten prallen aufeinander.
Wenigstens konnten wir sie fuer einen kurzen Augenblick aufmuntern: Als wir ihr in einem Ritual das Geschenk ueberreichen wollten musste sie ploetzlich anfangen zu lachen, die Frauen stoppten ploetzlich mit ihrem Leidensgesang und fingen auch an zu lachen....Drei weisse Maedels im tiefen Indien
;-)
Am naechsten morgen kam dann der Braeutigam aus seinem Dorf, man mag es glauben oder nicht: auf einem Pferd angeritten, musste einige Rituale ueber sich ergehen lassen, bis er seine Braut dann mitnahm. Wir tranken noch ein Schluck Kokusnussbier, verschenkten unsere Saris und Schmuck an Frauen....Unser "Gastvater" schenkte uns dreien noch selbstgeflochtene
Koerbe....zurueck in den Jeep, stundenlang durch Feld und Wiesen gefahren und ploetzlich war ich wieder zurueck gebeamt. Wahnsinn.


Ein paar Tage spaeter folgten wir der Einladung eines Fathers, welcher uns in Bombay Aids- und Slumprojekte vorstellte. So interessante Projekte, die Zahlen zur Aidsinfektion sind auch in Indien erschreckend. Die Zusammenarbeit mit Prostituierten, Selbsthilfegruppen, medizinische Versorgung, Eingliederung in die Gesellschaft, Aufklaerung. Interessante Erfolge, Schicksale und Vorgenhensweisen. Staatliche Schritte gegen "Verstümmelung" usw....
Wer mehr Interesse an der Problematik hat, bitte melden
;-)


Die letzten 2 Wochen waren wir dann damit beschaeftigt ein Zirkusprogramm mit den Kindern fuer die Hochzeit von John, einem Angestellten und Freund einzustudieren...Die Proben liefen wirklich super, mit Clowns, Seiltaenzern, Gewichthebern, Artisten usw. Es war so lustig..........Zur Hochzeit war uns dann eher zum Weinen zu Mute: Es ging alles schief was schief laufen konnte.... Die Musik konnte nicht abgespielt werden, was alle Kinder total irritierte und auch ein wenig den Schwung nahm. Luftballoons platzten an der falschen Stelle, Wind riss das Tuch vom Zauberer weg sodass der Trick verraten wurde, Kinder vergassen ihre Requisiten oder trauten sich ploetzlich nicht mehr auf die Buehne usw. Zu guter letzt fiel noch der letzte Mann der Abschlusspyramide von der Buehne....Achja......Aber vielleicht haben wir die Chance es noch einmal aufzufuehren.
Ansonsten sind die christlichen Hochzeiten hier ja relativ normal. Gut, es kommen
halt so ungefaehr 500 Leute zum Essen und verschwinden dann auch recht schnell wieder, dass Brautpaar sitzt die ganze Zeit auf der Buehne und nimmt Glueckwuensche entgegen.......und die Party ist gegen 22Uhr zu Ende und findet ohne Alkohol statt, Gesetz. Aber zumindest die Zeremonie in der Kirche ist recht aehnlich ;-) Wir nutzten die Gelegenheit uns mal wieder traditionell im Sari und mit neuen Mahendiverzierungen zu zeigen um ein wenig indisch auszusehen ;-)
Auch Johns Jungesellenabschied war recht lustig, besonders weil es Tradition ist auf den Koepfen des Braeutigams und des Trauzeugens Eier zu zerdeppern
;-)

Diese Woche mussten wir nun auch schon die ersten schmerzlichen Abschiede hinter uns bringen! Father Stanny wird in ein anderes Projekt versetzt. Er begleitete uns das ganze Jahr ueber, half wo er nur konnte, nahm uns ein bisschen als seine Schuetzlinge an. Durch seine durchaus lustige Art hatten wir auch immer eine Menge Spass am Tisch, im Kino, bei Ausfluegen, bei der Arbeit....
;-)

Letzten Montag brach Fakru auf um seine Familie zu suchen. Er ist 17 Jahre alt, hat hier im Snehalaya mitgeholfen und gelebt, wir waren also jeden Tag mit ihm zusammen....Wir sind richtige Freunde geworden, trotz seines Schicksals, oder vielleicht gerade deswegen ist er ein so faszinierender Junge.... Clever, talentiert, hoeflich und verdammt witzig
;-) Er verlor mit 11 Jahren seinen Grossvater mit dem er unterwegs war auf einem Bahnhof. Dadurch kam er ins Snehalaya, konnte sich jedoch kaum an seine Heimat errinnern, da es eine Art "Normadenfamilie" war... Jetzt nach 6 Jahren bricht er auf um seine Familie zu suchen. Die 3tagesfahrt hat er nun bald hinter sich und wir fiebern mit. Dennoch, ob er seine Familie finden wird oder nicht, ein Happy End wird es wohl kaum geben....
Letzte Woche hatten zwei unserer grossen Jungs einen schweren Unfall. Mukesh wurde vom Auto angefahren, die Raeder rollten ueber sein Bein. Es sieht schlecht aus, aber die Aerzte versuchen alles um das Bein zu retten.

MUSICAL
Eigentlich dachten wir, es wuerde nun endlich mal ein wenig ruhiger werden, nix da. Brother Charles welcher fuer 2 Monate im Snehalaya half und sehr musikalisch ist wurde von Fr. Roger dazu verdonnert ein Musical mit unseren Kindern aufzufuehren. ;-)Dieser komponierte also alle Lieder und dachte sich das Stueck selbst aus....Letztes Wochenende fingen dann langsam die Proben an, naechsten Sonntag ist die Aufuehrung. Ueber 1000 Flyer und Einladungen wurden verteilt. Keine Ahnung wie wir es schaffen sollen, sind nun aber am Taenze einstudieren, Buehnenbild gestalten usw.... Wir werden sehen, in Indien ist ja nichts unmoeglich
;-) Die Proben laufen bis spaet in die Nacht....

Das wars nun aber auch wirklich. Wir bekommen langsam ein mulmiges Gefuehl, immerhin bleiben uns jetzt nur noch 2 Monate. Gerade jetzt wenn man mit den Kindern, der Kultur usw. So vertraut ist....

Bis Bald!!

Anna

P.S. der Bericht ist nun schon ein wenig veraltet....NEWS: Das Musical gestern abend lief super, es war einfach wunderschoen, schade dass es nur ein Auffuehrung gibt....
Fakru hat wirklich seine Familie gefunden!! Eine richtige Vater-Sohn- Geschichte, unglaubliche Szenen, er wurde freudig aufgenommen, bleibt nun noch eine Woche dort bevor er zurueckkommt.

Dienstag, 1. April 2008

Es geht dem Ende zu...............

............doch daran will ich einfach noch nicht denken.....

Okay, Okay fang ich mal bei unseren letzten Ausfluegen an:

Annes und Franzis letzte Stationen auf der Rundreise waeren Jaisalmer und Jodhpur. Die letzten Stunden der Busfahrt fuhren wir einfach nur durch die Wueste und ploetzlich steht eine komplette Stadt mit einer Burg aus Sandstein vor mir, mitten aus dem Nichts.

Eine wundervolle Stadt mit einem beeindruckenden Fort und vielen kleinen Gaesschen und den freundlichsten Menschen die ich bisher in Indien traf. Nach einem Stadtbummel machten wir uns auf zu einer ziemlich verrueckten Sache: Kamelsafari! Diese zwei Tage waren einfach nur so witzig und wunderschoen. Wir hatten unsere eigenen Kameltreiber, welche sich um superleckeres Lagerfeueressen und -Singen kuemmerten ;-) Wir ritten also 1, 5 Tage durch die Wueste.... eine unendliche Weite, zwischendurch Doerfer, Hirten....beeindruckende Postkartenfotomotive ;-) Doch auch ueberall bettelnde Kinder in den Doerfern, die Armut hier ist wirklich unbeschreiblich. Einem Maedchen gab ich meine Haarspange, sie rannte dann schnell nach Hause um mir einen einfachen Gummi zu bringen, damit ich meine Haare auch noch zusammen halten koennte….so suess.

Am Abend suchten wir uns die schoenste Duene um unser Nachtlager aufzuschlagen. Ein atemberaubender Sonnenuntergang..... Die Stille der Wueste, der Gesang der Kameltreiber am Lagerfeuer und dann die Uebernachtung unter dem schoensten Sternenhimmel den ich je sah. Am naechsten Morgen wurden wir dann mit einer Tasse Chai und dem ebenso schoenen Sonnenaufgang geweckt. Danach hiess es wieder reiten, reiten, reiten....

Am naechsten Tag ging es weiter nach Jodhpur. Auch dort steht ein wunderschoenes Fort, die Geschichte Indiens mit all ihren Maharadschas usw. Ist wirklich so vielfaeltig und interessant. Schaut man vom Jodhpur Fort hinab sieht man eine blauangestrichene Stadt.


neuste Bilder ...










Snehalaya

Die letzten Wochen war unser Krankenzimmer immer ueberfuellt............Windpocken. Und die sind hier wirklich heftig, zumal die Kinder zuvor keine Schutzimpfung bekamen. Bei einem Jungen wurde nun Tuberkulose festgestellt, schlimm ihn so leiden zu sehen.

Ende Februar fuhr ich mit einigen Jungs zu einem Scoutcamp........Ohoho, unsere Pfadfinder haetten wohl eine Krise bekommen ;-) Viel mit Disziplin, Regeln einhalten usw. war da nicht..... Natuerlich hat es aber trotzdem Spass gemacht. Jedoch beim Gedanken an unsere Pfadfinder musste ich schon ein wenig schmunzeln...........das perfekte Beispiel fuer den Unterschied deutsch- indisch. Hihi.

Die heissesten zwei Monate beginnen nun. Es wird von Tag zu Tag schlimmer . Im April/ Mai wird das Thermometer nicht selten ueber 45 Grad klettern. Nachdem die letzten Monate bei 25Grad wirklich angenehm waren, graust es uns davor schon ziemlich. Doch die Inder stellen sich darauf ein, im Timetable unserer Jungs sind nun auch 2 Stunden Mittagsschlaf drin, da Bewegung halt wirklich kaum moeglich ist. Nachts wird einfach auf dem Dach geschlafen, um den aufgeheizten Raeumen zu entgehen.

Scoutcamp













































Eiermalen













Osternester

OSTERN

Als waere Ostern nicht genug, fiel dieses Jahr auf genau das gleiche Wochenende auch noch das muslimische Fest „ID“ und das Hindufest „Holi“.

Mein 1. Palmsonntag mit echten Palmzweigen! Gruendonnerstag fuhren wir zur Messe des letzten Abendmahles, der Kreuzweg am Karfreitag fand am Vormittag statt, da es spaeter zu heiss geworden waere. Am abend dann die Karfreitagsliturgie und als wir zurueck kamen „Holi“. Auf diese Religionsvielfalt stellt man sich hier gern ein ;-) Es gab ein Lagerfeuer in welchem die Schlechtigkeiten des Winters symbolisch verbrannt wurden. Ein bisschen mit Hexenbrennen zu vergleichen. ;-)

Das spezielle Essen fuer diesen Tag sind Datteln und Popcorn.

Am Ostersamstagmorgen waren wir gerade damit beschaeftigt 200 Eier zu kochen, als alle Kinder auf uns losstuermten und in den 1. Floor schleiften! An Holi ist es Tradition sich mit Farbpulver zu bewerfen und somit waren die Diddis natuerlich als erste dran! ;-) Zuerst waren wir alle bunt durch das Farbpulver, danach aber nur noch braun und schlammig, da das Farbpulver irgendwann alle war und wir uns mit Wasser und Sand verhalfen. Einmal im Jahr im Schlamm suhlen.........was gibt es Schoeneres?? Hihi. Natuerlich gab es genau dann mal wieder stundenlang kein Wasser zum Duschen ;-)

Am Nachmittag malten wir dann mit den Kindern Eier an. Eine Menge Spass und viele bunte Eier, die meisten mit Gesichtern drauf oder Indienflaggen! ;-)

So, nun werden wir gleich zu einer muslimischen Verlobung fahren. Unglaublich und Unverstaendlich. Unser Kuechenhelfer Abdul (Mein Englischschueler) wird Ende Mai heiraten. Das 17- jaehrige Maedchen hat er uebrigens vor 2 Wochen das erste Mal gesehen. Reden durfte er natuerlich noch nicht mit ihr. Ihr grosser Bruder und der Vater waren ein paar Mal hier, scheinbar scheint es vom Stand usw. zu passen, also war der DEAL perfekt. In Indien Alltag.

Genau wie die vielen Geschichten die uns Father Stanny immer wieder ueber seine Arbeit in den Doerfern erzaehlt. Hier ist die Zeit einfach stehen geblieben. Kinderhochzeiten, Hexenwahn, Scheiterhaufen, Witwen die nach dem Tod des Mannes ins Feuer springen usw. Auch heute noch keine Seltenheit.

Am Ostersonntag bekamen wir ein Ueberaschungsfruehstueck von unseren Fathers, alles europaische was sie in der Stadt auftreiben konnte. Hmmh..... Gemuesewurst, Baguette zum Fruehstueck, hihi. Dann wurden wir noch Zeugen von Samuels Taufe, der Sohn von Freunden und am Nachmittag bereiteten wir eine Ostereierschnitzeljagd fuer unsere Jungs vor. So viel Spass und am Ende gab es selbstgebastelte Osterkoerbchen mit Ostereiern ;-)

Nun bekommen wir langsam richtig Panik, uns bleiben ja nur noch 3,5 Monate und die Gedanken an den Abschied muessen so gut wie moeglich verdraengt werden. Aber es gibt doch noch soviel zu tun!! Und wir wollen noch so viele Sachen mit den Kindern unternehmen!! Sie sind nun mitten in ihrer Examszeit, danach ersteinmal 2 Monate Ferien!

Im Moment werden Spender gesucht um den aelteren Jungen Englischkurse und Computerkurse mit Zertifikat anbieten zu koennen. Dies ist wirklich sehr wichtig.....da sie oft nur eine unzureichende Schulbildung haben (die Gouvermentschulen sind sehr schlecht....jeder der etwas Geld zusammen kratzen kann schickt seine Kinder auf Privatschulen....) und somit kaum Chancen auf einen Job haben. Bei dem Ueberfluss an Arbeitskraeften in Indien.... Somit passiert es nicht selten, dass die Jungs nach der Schule wieder auf der Strasse bei Drogen etc. landen, weil sie einfach keine Perspektive sehen! Ein zweimonatiger Kurs kostet pro Kind circa 25 Euro.

Ausserdem wollen wir versuchen eine Krankenschwester einzustellen, welche 1-2 Stunden taeglich kommt, genau wie einen Psychologen, welcher den Kinder mit Sicherheit bei der Verarbeitung der Probleme helfen koennte.

Heute hatten wir ein Basketballturnier….Ansonsten laeuft auch alles gut und normal. Englischklassen, Spiele- und Bastelstunden, das normale Leben im Snehalaya. Treffen mit Freunden, Kochen, Kino.......wie in Deutschland, nur anders. Hihi.

Muss mich auch mal wieder entschuldigen, dass ich mich nicht sooft melde......der Tag braeuchte halt einige Stunden mehr! ;-)

Liebe Gruesse.....und nun ist es hier wirklich zu heiss, dass ich fast bisschen eifersuechtig auf euer Wetter bin ;-)

Anna

P.S. Die muslimische Verlobung war sehr interessant, habe nur einen riesen Schock bekommen, dass Maedchen sah aus wie 13. Angeblich war sie aber 17, hat kein Laecheln herausbekommen......man sitzt daneben und muss auch diese Seite der Kultur akzeptieren......

Dienstag, 19. Februar 2008

Neues von Indien und den Indern

Da bin ich mal wieder…und mal wieder weiss ich nicht wo ich anfangen soll. Hmmh, am Besten dann wohl chronologisch.
Als wir von Goa zurueck nach Baroda fuhren hatten wir die bisher erlebnisreichste Zugfahrt ueberhaupt. Erstens standen wir nur auf der Warteliste, das heisst wir hatten fuer die 20 Stunden Zugfahrt keinen Sitzplatz. Aber auch hier haben wir wieder die Hilfsbereitschaft von jungen Indern spueren duerfen, welche so eng zusammen rutschten, dass wir sogar noch mit unseren riesigen Taschen sitzen konnten. Nebenbei haben sie uns noch mit Essen zugestopft und irgendwann haben sie ihre Trommeln ausgepackt, gesungen, getanzt, einfach herrlich. Unterbrochen haben sie es nur, als ein Moslem im Nachbarabteil seinen Gebetsteppich ausrollte und kurz betete. Es war Stille bis er fertig war und dann ging es weiter…….Die Omas und Opas in den anderen Abteilen waren die besten Taenzer….das ist INDIA ;-)


Endlich zurueck im Heim wurden wir von unseren Jungs fast umgerannt und wir waren natuerlich sehr gluecklich wieder da zu sein. Leider sind in der Zwischenzeit auch schon wieder Jungs weggelaufen, dafuer andere gekommen….daran mussten wir uns leider gewoehnen.
Nach ein paar Tagen im Snehalaya kam dann erstmal ein grosses Tief. 5 Jungs, welche uns so sehr ans Herz gewachsen sind, schon Jahre lang im Heim waren, beschlossen abzuhauen. Niemand konnte sie aufhalten, sie haben sich unter Traenen von uns verabschiedet, wollten nicht das wir traurig sind und meinten es gaebe keine andere Loesung. 3 aeltere Jungs und 2 juengere waren es. 2 davon standen kurz vor ihrem Schulabschluss, der andere ist in der Firma in der er arbeitete und geklaut hat rausgeflogen und hat die 2 kleinen ueberredet mit ihm zu gehen. Alles so liebenswerte Jungs mit denen wir so viel erlebt haben. Das war auch fuer uns wirklich eine schwere Zeit, die viele Fragen aufwurf.
Aber um diese traurige Geschichte ganz schnell noch auf zu klaeren: als ich letzten Freitag zurueck ins Snehalaya kam lag da ein Brief da…..Die Jungs schrieben mir, das es ihnen gut geht, sie uns vermissen und wir uns keine Sorgen machen sollen…. Da fiel natuerlich ersteinmal ein riesiger Stein vom Herzen!

Einen anderen Jungen, welcher schon eine Weile weg war trafen wir zufaellig auf der Strasse mit seiner Mutter. Er trug einen riesigen Sack auf seinem Kopf und kam uns freudig entgegen gelaufen. Auch er sagte es ginge ihm gut, er sammle nun mit seiner Mutter Plastik, welche sie dann verkaufen wollen um mit dem Geld in eine andere Stadt gehen zu koennen….

Wir haben nun auch engeren Kontakt zu einer internationalen Studentengemeinschaft in der Stadt, welche oft Ausfluege und Parties ;-) organisiert. So fuhren wir nach Ahmedabad zu einem grossen Kitefestival. Das Fest wird in ganz Indien gefeiert, die Kinder haben Schulfrei und alle Familien stehen auf den Daechern und lassen ihre Drachen steigen. Der Himmel, Baeume und Sromleitungen sind voll mit Drachen. Tausende von Voegeln sterben ;-) Diese Inder…

Bevor es nach Thailand ging fuhren wir noch zwei unserer Jungs im Krankenhaus besuchen. Chandu hatt sich das Bein gebrochen, welches sowieso schon so schwach ist, dass er kaum laufen kann und Vidjey war schon seit Wochen sehr krank- Verdacht auf HIV (gottseidank nicht bestaetigt).
Uns traf so ziemlich der Schlag als wir in das Krankenhaus kamen. Kranke die auf freie Betten warteten, 20 Betten in einem Zimmer, dreckige Fensterscheiben, verrostete Schraenke und Betten, alte verkeimte Decken, ein sehr uebler Geruch….von Hygiene keine Spur. Ausser den Kranken noch so viele Angehoerige mit im Raum welche die Kranken pflegen, sie versorgen….dadurch auch eine krasse Lautstaerke. Unglaublich hier behandelt werden zu muessen und die Jungs hier zurueck lassen zu muessen. Habe sogar eine kleine Maus von einer Seite zur anderen flitzen sehen…. Die Jungs wurden trotzdem wieder gesund.


Viva la Carnival, Helau und Ala…..

Bevor wir nach Thailand flogen liessen wir uns eines nicht nehmen: Karneval feiern!!
So hiess es ersteinmal tausende kleine Sachen besorgen und basteln…Luftballons, Saftcocktails, Wittichenauer Karnevalsmusik ;-), Schminken und Partyspiele….es war ein riesen Fest und alle hatten wir so viel Spass miteinander;-)
Den einzigen Kampf den ich hier immer auszutragen habe ist die Rechtfertigung des “Helaus” neben zwei Koelner Madels ;-)
Rosenmontag waren ja dann zwei Abgesandte der Wittichenauer Garden beim Karneval in Goa. Ich war echt begeistert, es gab einen richtigen Karnevalsumzug mit allem Drumherum, vielen Lifebands auf den Wagen und Tanzgruppen, eine Wahnsinns Stimmung und danach eine Aftershowparty…. Alles in allem schon eine kleine Entschaedigung an diesen Tagen nicht in Wittichenau gewesen zu sein ;-)


Thailand, Urlaub, Bollywood

Da wir grosse Visumprobleme hatten mussten wir das Land verlassen und noch einmal einreisen um bis Juli hier bleiben zu koennen. Da die Grenze zu Pakistan nicht sicher ist, war die billigste Variante nach Thailand zu fliegen.
Nach einem schweren Abschied und grossem Glueck (Wir Chaoten haben mal wieder die Daten beim Flugticket falsch gelesen…. Kurz davor aber noch gemerkt) ging es dann also nach Bangkok. Dort konnten wir bei DonBoscos wohnen, ein indischer Freund der in Bangkok lebt zeigte uns die Stadt. Thailand ist nun wieder etwas ganz anderes und der Bericht wuerde noch laenger werden wenn ich diese ganzen Eindruecke auch noch schildern wuerde… ganz andere Kultur, wahnsinnige Gebaeude, Reichtum, Prostitution, wahnsinnig viele deutsche Maenner mit huebschen Thais im Arm (Thema fuer sich…), Schlitzaugen, Elefanteritt, die allerleckerste Kueche, Staebchenessen, Smog, ueberwaeltigende Landschaft, Begruessungsgesten, Waehrung: Baht, ewiges Laecheln, orangegeleidete buddhistische Moenche (waren bei Gebeten dabei), die Sprache, High Tech ueberall, wahnsinnig stylische Jugendliche und viele Transexuelle (das war halt echt so auffaellig!), Koenigsverehrung. Darueber muss ich kurz was schreiben: die Thais verehren ihren Koenig derart: Im Kino steht man bevor der Film beginnt auf und die Koenigshymne wird gespielt, als wir in einem Strassenlokal sassen kam die Kellnerin ploetzlich ganz aufgeregt zu uns und meinte wir sollten aufstehen und uns nicht mehr bewegen. Alle Leute taten dies und es sah aus als ob die Zeit angehalten worden waere, Autos fuhren auch nicht mehr, bis 5 Luxuslimousinen vorbeifuhren in welchen die Royalfamilie sass. Hammer ;-). Und ich dachte die Inder waeren verrueckt ;-)
Haben dann noch bei einer Ethikvorlesung an der einzigen internationalen Uni Thailands mitgemacht. Mit dem Visum hat alles geklappt, ist aber nur bis Ende Juli gueltig, d.h. der Rueckflug der eigentlich fuer den 2.August geplant war nuss noch einmal verschoben werden. Ist aber gar nicht so einfach nun noch Plaetze zu finden. So ein Aerger aber auch immer…
Nachdem wir nach tausend Missgeschicken dann zum letzten Aufruf am Flughafen waren gings dann auch schon wieder Richtung Indien. (Fotos muss ich leider nachreichen, sind noch mit den anderen beiden auf der Rundreise…)


Da im Februar die beste Reisezeit ist wollten wir dies auch gleich nutzen. Wir fuhren nach Goa, nach Nasik in eine heilige Hindupilgerstadt, Stadt der Tempel und nach Ajanta und Ellora. Dort besichtigten wir uralte buddhistische, jainistische, hinduistische Hoehlen. Sie gehoeren zum Weltkulturerbe und es war so atemberaubend welche Kunswerke und riesige Hallen dort zu Ehren der Goetter in der Abgeschiedenheit ueber Jahrhunderte entstanden. Wahnsinn.
Und dann ging es nocheinmal nach Bombay und dort wurden wir doch promt angesprochen ob wir nicht Lust haetten eine Statistenrolle bei Bollyood zu uebernehmen ;-) Da sagten wir natuerlich nicht nein und den naechsten Tag ging es los. Es war furchtbar heiss und wir mussten uns in ein paar witzige Fummel zwaengen…trotzdem war es super interessant, es wird ein typischer Heul-Tanz- Hochzeitsfilm ;-) Autogramme gibts dann wenn ich zurueck in Deutschland bin, hihi.


Nun bin ich endlich wieder zurueck im Heim und alles laeuft super…Bin zur Zeit allein hier, Anne und Franzi sind noch auf einer Rundreise auf der sie versuchen in einem Monat ganz Indien zu sehen….Nene, nix fuer mich…dafuer genies ich es nun hier umso mehr. Ich begleite sie dann nur auf ihren letzten zwei Stationen, dann gehts naemlich in die Wueste!!

Hihi, alle die wieder einen Bericht wollten sehen nun was sie davon hatten, aber ich habe wirklich versucht es ganz kurz zu machen ;-)

Ich hoffe sehr, dass es euch allen gut geht!! Freu mich von euch zu hoeren…

Liebe Gruesse, Eure Anna

Bilder

Schwimmausflug:






























Vorbereitung fürs Drachenfest



















Carnival:














































Heilige Stadt Nasik:















sagenhafte Höhlen:















Hello Budda




















Bollywood:

Montag, 7. Januar 2008

Bilder .....

Goa








































Kuh am Strand















Malaction















Christmasskit














"Plinseplätzchen"














Weihnachtsbaum



















Weihnachtszeit



















Wahllokal in Indien
















Hochzeit


























Donnerstag, 3. Januar 2008

Zeit zum Berichten ;-)

Ich sitze gerade unter Sternen und Palmen in Goa und habe endlich mal wieder ein wenig Zeit von den letzten Wochen zu erzaehlen. Es ist wieder soviel passiert, Ereignis um Ereignis ohne Pausen zum Verschnaufen, sodass wir nun in den paar Urlaubstagen versuchen unsere Gedanken zu ordnen, zu entspannen um dann wieder Power fuer unsere Arbeit im Snehalaya haben.

Vorweihnachtszeit

Unsere Nikolausaktion ist ein wenig schief gelaufen, wir versteckten Schokolade unter den Kopfkissen der Jungs, doch am naechsten Morgen gab es einen riesigen Tumult, einige von den grossen Jungs haben die ganze Schokolade geklaut ;-)
Nach der Drachenadventskalenderaktion, gab es am 2. Advent neue Handtuecher.
Danach fuhren wir zu einer DonBosco- Schule in Bombay, wir besuchten einen Kurs in dem wir viele Tipps bekamen, wie wir unseren Jungs effektiven Englischunterricht geben koennen. Die Fathers kuemmerten sich aber auch darum, dass wir Bombay und das dazugehoerige Nachtleben richtig kennenlernten ;-) Zuerst ein paar Cocktails mit den Fathers (diese Salesianer...Jeder fuer sich meistens ein Knueller, spruehen vor Lebensfreude und Witzigkeit, gestandene Maenner mit Vorbildsfunktion.... Wir sind wirklich so froh immer wieder so nett und herzlich aufgenommen zu werden....) und dann kam die Ueberraschung, ein Maedchen kam uns abholen, wir bekamen einen Fahrer gestellt und ab ging es ins Nachtleben. Wir waren in einigen Clubs, die Musik war gut und auch das indische Bier schmeckt einigermassen ;-) Doch auch hier wieder: wie kann man im klimatisierten Wagen durch die Slums zur naechsten Party fahren? Immer wieder diese Gedanken...
In Bombay schauten wir uns dann noch einige DonBoscoProjekte an: eine Schule, eine Ausbildungsstaette und ein "Childrenrights- Buero", alles super interessant. In einer Schule bekamen wir komplett deutsches Essen, da Lufthansa uebriggebliebenes Essen dahin sponsort!! ;-)
Wirklich Wahnsinn wie gut wir ueberall aufgenommen werden, viele Inder sind wirklich so wahnsinig hilfsbereit und gastfreundlich, meistens sogar ohne Aufdringlichkeit. Wir haben schon so viele nette Menschen kennengelernt: wenn man nach dem Weg fragt, passiert es oft, dass man ein ganzes Stueck begleitet um Sicher zu gehen, dass man auch wirklich ankommt usw.usw. Oft weiss man gar nicht wie man den Menschen danken kann.
Nach dem Bombaytripp spruehten wir wieder vor Ideen und Motivation und ab ging es in die heisse Vorweihnachtsphase im Snehalaya.
Die zwei Wochen vor Weihnachten gab es so wahnsinnig viel zu erledigen, eine Woche war fast die komplette Belegschaft weg, wir mussten uns um vieles kuemmern: Theaterproben, Kostueme und Kulissen basteln, Adventsaktionen, Officearbeit (Betreuung der "Missingchildline"- Datenbank mit Angaben von gefundenen Kindern, damit Verwandte sie wiederfinden koennen), Franzis-Geburtstagsprogramm und ungefaehr 1 Million kleine Sachen die immer wieder anfallen. Vor Weihnachten bemalten wir auch noch die Schliessfaecher im Heim, mehr Arbeit als gedacht war....Alles in allem sahen wir die Tage bis Wehnachten aus wie Gespenster mit Augenringen bis zur Nasenpitze und trotzdem war jeder Tag toll und der Stress wirklich 100 Prozent positiv ;-)
Zwischendurch gab es noch einige Probleme mit Jungs die die Schule schwaenzten, meiner Meinung nach kein Wunder...........60 Jungs bei einem Lehrer usw.usw.
Am 3. Advent wollten wir mit allen Jungs Plaetzchen backen. Problem: Kein Ofen, Schokolade zu teuer und auch sonst kaum Zutaten. Also backten wir Pfannkuchen, ließen die Jungs daraus Formen ausstechen und diese konnten Sie dann mit Marmelade und Schokosauce essen.................Tja, Not macht erfinderisch ;-) Ein riesen Spass und richtig lecker, die Jungs wuerden es nun am liebsten taeglich machen.
Im Dezember war es uebrigens richtig kalt in Baroda. Nachts um die 5 Grad, tagsueber nicht mehr als 20 Grad, richtig angenehm! Konnte also sogar mal ne Jacke und Schal auskramen...
Und immer wieder laeuft vieles nicht nach Plan, aufregend ist es aber immer. Ob man stundenlang (und das schon zum wiederholten Male) beim moslimischen Schneider sitzt und sich ueber Isaak unterhaelt, alles noch durch Gebetszeiten verzoegert wird, oder oder oder.....
Immer wieder auch Sorgen um manche Jungs..........manchen wird direkt vor dem Heim von Zuhaeltern aufgelauert, andere werden gegen ihren Willen von Familienangehoerigen weggeholt usw.....

Wahlen: Ueberall gab es Menschenansammlungen mit Trommeln, Plakaten usw, Autos fuhren mit Lautsprechern durch die Gegend..........Wahlen in Indien!! Es besteht Wahlpflicht in Indien, Jeder Waehler bekommt einen Strich auf den Zeigefinger der rechten Hand, damit man oeffentlich sieht wer bereits gewaehlt hat. Wahlbueros bestehen aus Tischen auf offener Strasse, geheime Wahl daher kaum moeglich....polizeiliche Kontrolle.

Attacke auf Salesianer

Eine schlimme Sache ueberschattete auch die Vorweihnachtszeit. Eines Nachts konnte ich nicht schlafen, hoerte dauernd Stimmen, Autos ran,- und wegfahren. In dieser Nacht gab es eine Attacke auf Salesianer, Nonnen und Schulkinder in der Naehe von Baroda. Die Salesianer betreiben in den Doerfern Aufklaerungsarbeit, da die Regierung die Unwissenheit der Dorfbewohner mit falscher Zinspolitik usw. ausnutzt. An dem Abend fand ein Weihnachtsprogramm der Salesianer in einem Dorf unweit von Baroda statt, auch Kinder waren daran beteiligt. Auf dem Rueckweg wurden deren Autos attackiert, geruettelt, die Insassen mit Schlagstoecken attackiert, eine Nonne wurde vergewaltigt, ein Priester (den wir kennen!) verlor 3 Finger....Das Ereignis war in allen Medien Indiens. Es gab wohl auch schon oefter solche Attacken, meistens von Fundamentalisten, oder Leuten die von Regierungsmitgliedern bezahlt wurden.

Weihnachten im Heim

Genau einen Tag vor dem 21.12. an dem wir Weihnachten feierten und das Theaterstueck stattfand fielen 2 Schauspieler aus! Und es war nun wirklich nicht leicht Ersatz zu finden, da die meisten Jungs ja nicht mal Englisch lesen koennen.... 2 Aeltere halfen uns dann aus. Am gleichen Tag hiess es auch noch Geschenke fuer alle Kinder zusammen packen, von Spendengeldern wurden Schulranzen finanziert. Dann noch Kulissen anbringen, Kinder schminken usw., bis es endlich soweit war. Vorher noch Aufregung und Traenen, doch der Auftritt war einfach nur niedlich und chaotisch, manche Proben waren besser ;-) Aber Spass hatten alle daran und es hatte sich wirklich gelohnt...
Danach gab es noch Geschenke fuer alle Kinder, wir bekamen Indienoutfits von unseren Fathern geschenkt und danach stieg noch eine kleine Christmasparty, im kitschig geschmueckten Snehalaya. Die indische Weihnachtsdekoration wird in Deutschland wohl auch eher als Karnevalsdeko verwendet ;-)
Danach hies es schon wieder schmerzlich Abschied nehmen, da wir zu einer christlichen Hochzeit in Bombay eingeladen waren.

Christliche Hochzeit

Wir waren zu einer Hochzeit in Father Stannys Familie eingeladen. Wir wohnten bei seiner Familie und auch dort wurden wir wieder so herzlich aufgenommen! Jeder Wunsch wurde von den Augen abgelesen und auch dieser Abschied viel wieder sehr schwer. Einen Tag fuhren wir in den indischen Dschungel, um uns einige Ruinen anzuschauen.............Wahnsinn, diese Landschaft!!
Am Abend vor der Hochzeit war eine Art "Junggesellenabschied" im Haus vom Braeutigam. Alle Freunde und Nachbarn waren da, Frauen trugen Nachthemden und auch sonst gab es einige witzige Traditionen. Z.B. musste die zuletzt verheiratete Bekannte vom Braeutigam alle Leute zum Tanzen animieren und fuer jeden Taenzer bekam sie Geld von ihrem Mann, welches dann dem Brautpaar zu Gute kam. Den ganzen Abend wurde gesungen und getrommelt.
Am naechsten Morgen war die Trauung. 3 Paare wurden in einer Messe getraut. Danach gab es noch Rituale im Haus der Braut. Am Abend zug die ganze Hochzeitsgesellschaft vom Haus der Braut zum Haus des Braeutigams. Allen voran eine Blaskapelle und der ganze Zug tanzte die ganze Zeit! Alles ging sehr langsam voran, zum Zeichen dafuer, dass die Brauteltern ihre Tochter nur ungern gehen lassen. Kann also gut mal 3-4 Stunden dauern!
Dann Torteanschneiden, Essen und Tanzen.............Es war ein sehr schoener Abend. Der ganze Abend findet uebrigens ohne die Brauteltern statt.

Weihnachten in Bombay

Den 24. Dezember verbrachten wir im Provincialhouse in Bombay. Die Fathers luden uns ein und wir hofften unter Christen ein wenig Weihnachtsstimmung abzubekommen. Es fand eine wunderbare Mitternachtsmesse statt- Unter freiem Himmel mit ueber 5000 Menschen, Orchester, Palmen, 25 Grad. Alles war sehr festlich, am Ende gab es ein Feuerwerk und ich musste ziemlich stark schmunzeln, denn der Provincial stand mit einer Jesusikone am Altar und die ganze Masse sang: "Happy Birthday Jesus" !!
Das richtige Weihnachten wird in Indien dann erst am 25.Dezember gefeiert. Es gab eine Singerunde mit allen Fathers, wir kringelten uns vor Lachen.....Ob ein gebelltes Jinglebells oder selbstgedichtete Liedchen....
Danach die Bescherung: Ein juengerer Father verkleidete sich als "Rudolph, the rednosed reindeer" ein anderer war sein Helfer ;-) Wir bekamen einen dicken, goldenen Buddha geschenkt ;-)
Die Naechte in Bombay habe ich auf dem Dach des Provincialhouses unter Sternenhimmel verbracht, voll schoen.
Alles in allem also schon schoene Tage, doch echtes Weihnachtsfeeling gibt es einfach nur zu Hause ,-)

Neujahr/Urlaub in Goa

Nach Weihnachten ging es ab nach Goa!
Eine lange Zugfahrt, aber herrliche Landschaft. In dem Hotel wurden wir so gut aufgenommen, dass wir einige Naechte fuer ein Drittel des eigentlichen Preises uebernachten konnten, und uns der Besitzer einige der schoensten Plaetze Goas zeigte. Wieder so nette Leute, Singen und Gitarrespielen am Abend...Wir trafen uns hier ja mit 3 anderen Volontaeren und merkten durch die Gespraeche wieder einmal welch grosses Glueck wir mit unserem Projekt haben. Ein Maedchen, Hannah bricht ihren Einsatz vorzeitig ab, zwei Jungs sind nur an einer Schule angestellt um zu unterrichten. Bei uns ist alles so super, dass wir gar nicht wissen wohin mit unserer Dankbarkeit! Unsere Jungs sind klasse, es sind nicht zu viele, Baroda ist eine tolle Stadt, nicht zu gross und nicht zu klein, unsere Fathers kuemmern sich sehr um uns, zeigen uns soviel wie moeglich von Indien, Wir sind die ersten laengeren Volontaere im Snehalaya, daher koennen wir soviel machen, es gibt soviel Arbeit und uns wird freie Hand gelassen. Auch wir drei Maedels sind zu einem richtigen "Powerteam" zusammen gewachsen....Mit allen Angestellten verstehen wir uns super, werden vollkommen mit einbezogen. Wir sind wirklich grosse Glueckskinder ;-)
Zu Goa. Es gibt wirklich traumhafte Straende, einsame Buchten, Palmen, Wellen, tolle Landschaft, nette Einheimische. Dennoch ist es wirklich ein Touristenzentrum, ueberall Parties, und Hippies wo man nur hinschaut ;-) Superviele Bazaare (Boah, was man hier alles fuer tolle Sachen kaufen kann!) und wunderbar idyllische Bars, chillen in der Haengematte am Meer mit einem Cocktail, wunderbar. Und eine Drogenhochburg!! Wahnsinn! An jeder dunklen Ecke wird man angesprochen, ein Rikshafahrer hielt an einer Strassenecke an, holle ein Buendel heraus, gab es einem Mann, dieser oeffnete es, hinaus blitzte eindeutig weisses Puder...........der Duft von Joints scheint durchgaengig in der Nase zu schweben ;-)
Silvester feierten wir am Strand bei einer Beachparty mit Feuerwerk am Strand, wirklich herrlich und unglaublich.........und: ganze 4,5 Stunden eher als in Deutschland ;-)
Nun sind wir noch 2 Tage in Goa, am 6. Januar dann endlich zurueck bei unseren Jungs. Leider nicht lange, da wir Ende Januar nach Thailand ausreisen und dann wieder einreisen muessen um eine Visumsverlaengerung zu bekommen. Unser Rueckflug nach Deutschland ist in 7 Monaten, am 2.August 2008 gebucht. Puuh, das hoert sich komisch an.....
Aber Schluss jetzt, der Bericht ist schon wieder viel zu lang geworden, Sorry ;-)
Allen ein wunderschoenes neues Jahr!

Eure Anna