Letztes Wochenende waren wir zu einer Hinduhochzeit eingeladen. Die Tochter einer Lehrerin der DonBosco- Schule sollte verheiratet werden und wir waren eingeladen! Freitag fand eine HennaMahindy- Zeremonie statt. Dabei bemalen Frauen der Braut ihre Füsse, Hände und Arme wunderschön mit Farbe an. Am Samstag war dann eine Art Brautverabschiedung, wieder nur für Frauen. Dort sind wir eher spontan gelandet, deshalb auch unser nicht sehr passendes Outfit auf dem Photo. Alle Frauen saßen in einem großen Raum, auf der Bühne tanzte immer die Braut mit verschiedenen Frauen. Teilweise war das wiedermal sehr verrückt und natürlich konnten wir uns mal wieder nicht dagegen wehren auch zu tanzen ;-) Beim letzten Tanz, wuselten einige Frauen mit Geldscheinen um die Braut herum, ein Brauch damit das Ehepaar nie in Armut leben muss. Die Stimmung war gut und danach gab es noch leckeres Essen.
Die eigentliche Hochzeit fand dann am Sonntag statt. Zuerst hieß es dann mal wieder Saribinden und mit klobigem Schmuck behängen, zur Info: So ein Outfit wie wir es auf einem Foto anhaben, mit Schmuck und allem drum und dran kostet circa 15 €! Diese Stoffe hier sind echt so schön....
Das Hochzeitsgelaende war so pompös geschmückt, überall Blumen und Stoffe, Altäre eine riesige Bühne. 500 Gäste wurden erwartet. Der Bräutigam wurde in einem Auto vorgefahren, vor ihm eine Blaskapelle, die Familie tanzte im Zug, an den Seiten des Zuges Frauen welche Kronleuchter auf den Köpfen trugen. Als der Bräutigam auf das Festgelände kam wurde er mit einem Feuerwerk begrüßt und musste dann einige Riten seines Gurus über sich ergehen lassen. Und dann ging es zu dem riesigen, natürlich vegetarischen Buffet. Alles wurde vorort frisch zubereitet, von den Köchen persönlich serviert.
Die Braut kam dann später hinzu und das Paar platzierte sich auf der Bühne und nahm Geschenke und Glueckwünsche entgegen. Normalerweise müssen die Eltern der Braut den gesamten Hochzeitstag fasten, da der Brautvater aber verstorben ist mussten dies Onkel und Tante tun. Die eigentliche Trauungszeremonie fand dann um 23:20 statt. Diese Uhrzeit wird genau nach den Sternen berechnet.....Zuerst gibt es eine Sitzung nur fuer die Braut, dann eine Gurusitzung nur fuer den Mann und dann eine fuer beide zusammen. Insgesamt eine Menge Weihrauch, Sanskritgemurmel und Hokuspokus. Die ganze Zeremonie dauert bis in die frühen Morgenstunden, danach muss dass Paar 7mal durchs Feuer springen, dann sind sie verheiratet. Übrigens machen sich die Inder einen Spass daraus bei Hochzeiten den Bräutigamsschuh zu klauen und ihn dann zu versteigern, kennen wir doch irgendwoher..... ;-)
Die eigentliche Hochzeit fand dann am Sonntag statt. Zuerst hieß es dann mal wieder Saribinden und mit klobigem Schmuck behängen, zur Info: So ein Outfit wie wir es auf einem Foto anhaben, mit Schmuck und allem drum und dran kostet circa 15 €! Diese Stoffe hier sind echt so schön....
Das Hochzeitsgelaende war so pompös geschmückt, überall Blumen und Stoffe, Altäre eine riesige Bühne. 500 Gäste wurden erwartet. Der Bräutigam wurde in einem Auto vorgefahren, vor ihm eine Blaskapelle, die Familie tanzte im Zug, an den Seiten des Zuges Frauen welche Kronleuchter auf den Köpfen trugen. Als der Bräutigam auf das Festgelände kam wurde er mit einem Feuerwerk begrüßt und musste dann einige Riten seines Gurus über sich ergehen lassen. Und dann ging es zu dem riesigen, natürlich vegetarischen Buffet. Alles wurde vorort frisch zubereitet, von den Köchen persönlich serviert.
Die Braut kam dann später hinzu und das Paar platzierte sich auf der Bühne und nahm Geschenke und Glueckwünsche entgegen. Normalerweise müssen die Eltern der Braut den gesamten Hochzeitstag fasten, da der Brautvater aber verstorben ist mussten dies Onkel und Tante tun. Die eigentliche Trauungszeremonie fand dann um 23:20 statt. Diese Uhrzeit wird genau nach den Sternen berechnet.....Zuerst gibt es eine Sitzung nur fuer die Braut, dann eine Gurusitzung nur fuer den Mann und dann eine fuer beide zusammen. Insgesamt eine Menge Weihrauch, Sanskritgemurmel und Hokuspokus. Die ganze Zeremonie dauert bis in die frühen Morgenstunden, danach muss dass Paar 7mal durchs Feuer springen, dann sind sie verheiratet. Übrigens machen sich die Inder einen Spass daraus bei Hochzeiten den Bräutigamsschuh zu klauen und ihn dann zu versteigern, kennen wir doch irgendwoher..... ;-)
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